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©Agentur Meinhardt

Konversionsverfahren

Im Regelfall verläuft eine Konversion wie folgt:

Am Anfang steht ein unverbindliches Kontakt- und Informationsgespräch. Dabei können Sie, wenn Sie möchten, mit uns Ihre Gründe anschauen, warum Sie Ihre bisherige Kirche oder Glaubensgemeinschaft verlassen haben oder verlassen wollen, und was Sie veranlasst, und was Sie mit einem Eintritt in die Katholische Kirche an Hoffnungen verbinden.
Vielleicht gelingt es sogar, die "Schätze" der Ursprungskonfession neu zu entdecken und in unsere Kirche mit einzubringen.

Wenn es Ihnen nicht nur darum geht, in irgendeiner Form katholisch zu werden, sondern auch eine echte religiöse Beheimatung zu finden und tiefer in den christlichen Glauben einzusteigen, braucht es eine gewisse Zeit des Kennenlernens und Vertrautwerdens mit der katholischen Lehre und katholischen Lebensformen.

  • Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen, so z.B. durch die Teilnahme an der Katechumenatsgruppe der Fides, die sich ein Jahr lang, (14-tägig, dienstagsabends) zum Gespräch trifft,
  • oder durch die Teilnahme am Grundkurs des Glaubens der Fides.
  • Neben diese Form des "Unterrichtes" können auch persönliche Begleitgespräche treten.

Zu einem Übertritt in die Katholische Kirche bedarf es eines formalen Aktes. Dazu gilt es zum einen, einige Formalien zu klären, zum anderen, die Aufnahme in die Katholische Kirche beim zuständigen Bischof zu beantragen. Das erledigen wir gerne für Sie.

Ein weiterer Schritt ist der Austritt aus der bisherigen Glaubensgemeinschaft vor dem Amtsgericht, da eine Doppelmitgliedschaft in zwei Kirchen nicht möglich ist. Dies kann ein schmerzlicher Schritt sein, zumal, wenn Ihnen bewusst ist, dass Sie die erste Begegnung mit Christus und die ersten Schritte des Glaubens dieser Glaubensgemeinschaft verdanken, und sich mit Ihrer Entscheidung andere Menschen schwer tun werden.

Die eigentliche Aufnahme in die Katholische Kirche findet während eines Gottesdienstes statt. Nach dem Bekenntnis des gemeinsamen christlichen Glaubens werden Sie in die Katholische Kirche aufgenommen.

Wenn Sie Mitglied einer orthodoxen oder orientalischen Kirche sind, oder in einer Mitgliedskirche der Evangelischen Kirche Deutschlands getauft wurden, geht die katholische Kirche davon aus, dass Sie gültig getauft sind. Die Taufspendung ist gegenseitig zwischen den großen Kirchen anerkannt. Sie werden also nicht ein zweites Mal katholisch oder "umgetauft". Nur wenn die Taufe nicht durch Dokument oder Zeugen belegt werden kann, gibt es in Ausnahmefällen eine bedingungsweise Taufe. Falls Sie in einer christlichen Gemeinschaft getauft wurden, die die Taufe nicht unter Anrufung des Dreifaltigen Gottes spenden, gelten Sie nach katholischem Verständnis nicht als getaufter Christ und werden durch die Taufe auf den Dreifaltigen Gott in die katholische Kirche aufgenommen.

Falls Sie noch nicht gefirmt worden sind und wenn keine rechtlichen Gründe dagegen sprechen, bietet sich Ihnen im Rahmen der Konversion, die Möglichkeit, das Sakrament der Firmung zu empfangen. Im Normalfall gehört zu einer Konversion auch die Zulassung zum Sakrament der Eucharistie.

Wie lange Sie für die Konversion brauchen, hängt von den Voraussetzungen und den Vorkenntnissen des katholischen Glaubens ab, die Sie mitbringen. Gerne suchen wir mit Ihnen den für Sie stimmigen Weg.

Notwendige Unterlagen

Wir brauchen von Ihnen folgende Unterlagen:   

  • Taufbescheinigung,
  • Nachweis über den derzeitigen Personenstand (z.B. durch das Stammbuch),
  • die Bescheinigung des Austrittes aus der bisherige Konfession. Dieser kann auch kurz vor der Aufnahme in die Katholische Kirche erfolgen.