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Veranstaltungen

Herzlich willkommen

bei der kgi-fides Düsseldorf

  • Sie wollen Christin oder Christ werden?
  • Sie interessieren sich für den katholischen Glauben?
  • Sie überlegen, sich taufen oder firmen zu lassen?
  • Sie möchten in die katholische Kirche eintreten oder wieder aufgenommen werden?
  • Sie haben Fragen zum Leben und suchen nach tragfähigen Antworten aus dem Glauben?

Dann sind Sie bei uns richtig!  

Wir sind gerne für Sie Ansprechpartner, wenn es um "katholisch werden", die Taufe und Firmung von Erwachsenen, den Eintritt oder Wiedereintritt in die katholische Kirche geht.

Auch wenn Sie einfach über Fragen des christlichen Glaubens und der Spiritualität reden wollen ... 

Unsere Tür steht Ihnen offen!

Die Katholische Glaubensinformation Fides ist eine Einrichtung des Katholischen Gemeindeverbandes Düsseldorf im Erzbistum Köln.

Sie wird von den Düsseldorfer Franziskanern betreut, zurzeit von Rafael Dermund OFM und Athanasius Spies OFM. 

Weitere Fides-Stellen gibt es in Köln, Bonn & Wuppertal.

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Sie suchen nach einer tragfähigen Orientierung für Ihr Leben … Sie denken darüber nach Christin oder Christ zu werden …

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Sie sind als Kind getauft worden, wurden aber bislang noch nicht gefirmt …?

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In der kgi-Fides haben Sie die Möglichkeit, sich auf Ihrem Glaubens- und Lebensweg begleiten zu lassen. Dazu gibt es bei uns seelsorgliche Angebote.

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Die katholische Glaubensinformation Fides lädt zu Vorträgen, Seminaren, Kursen und spirituellen Gruppen ein. Die meisten unserer Angebote sind kostenlos.

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Am Anfang war das Wort

„Am Anfang war das Wort“ – fünf Worte, 18 Buchstaben. 18 Bücherregale, gefüllt mit insgesamt 500 Büchern.
Mit dieser Installation machte die evangelische Kirche vor einigen Jahren auf das Motto der Lutherdekade und des Reformationsjubiläums 2017 aufmerksam.

„Im Anfang war das Wort“ – dieses Motto lässt Interpretationen zu. 

 

Spöttische Stimmen mögen darin einen Hinweis auf die Geschwätzi keit mancher Theologen sehen, die viele Worte finden, weil sie das, worüber sie schreiben und sprechen, nicht mehr verstehen. „Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht“, heißt es beim Evangelisten Johannes. Mahnende Stimmen möchten vielleicht daran erinnern, dass aus dem einen Wort in den vielen Jahrhunderten konfessioneller Spaltungen viele, zu viele Worte geworden sind, Stimmen, die sich früher teils heftig bekämpften und noch heute manchmal aneinander vorbeireden. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.“

„Im Anfang war das Wort“ kann erinnern an die 95 Thesen Martin Luthers, die er 1517 in Wittenberg veröffentlichte. Damit löste er die
Reformation aus, und sie veränderte die damalige Kirche, Deutschland, Europa und in ihren Auswirkungen die ganze Welt. Das Motto kann aber auch Bezug nehmen auf das reformatorische Prinzip „sola scriptura“ – allein die Heilige Schrift als Quelle der Offenbarung. Es ist ohne jeden Zweifel ein Verdienst Martin Luthers und der Reformation, dass sie durch die Bibelübersetzung und mit Hilfe des damals aufkommenden Buchdrucks die Heilige Schrift sehr vielen Menschen zugänglich gemacht hat.

„Im Anfang war das Wort“ – viele Interpretationsmöglichkeiten. Der Evangelist sieht in Jesus das Fleisch gewordene Wort Gottes. Das Schöpferwort Gottes wird in Jesus Mensch. Ihm konnten die Menschen damals leibhaftig begegnen, ihn hören, sein Wirken sehen. Doch nach seinem Tod, nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt sind wir wieder auf das Wort angewiesen. Zuallererst auf das Wort Gottes in der Heiligen Schrift. Deshalb sollten auch wir Katholiken in guter reformatorischer Tradition regelmäßig in der Bibel lesen. Dort begegnet uns Gott. Aber nicht nur dort – und deshalb hat die Vielfalt der Bücher in der Installation durchaus ihre Berechtigung.

Gott begegnet mir auch im Gebet, in der Zwiesprache zwischen mir und ihm. Beten heißt nicht zwingend, viele Wörter zu machen. Zum Gebet gehört auch das Schweigen, zur Zwiesprache das Hören. Gott begegnet mir, wenn andere glaubhaft von ihm reden, ihn in Wort und Tat bezeugen. Gott begegnet mir in einem guten Dialog zwischen Menschen, wenn Worte gesprochen werden, um zu trösten, zu ermutigen, aufzurichten. Ja, Gott begegnet mir, wenn ich mit Menschen schweigen kann, ohne dass es unangenehm ist; und wenn ich mit Menschen herzhaft lachen kann. Und Gott begegnet mir, wenn ich für andere das Wort ergreife, wenn ich für die rede, die man zum Schweigen gebracht hat; wenn ich nicht still bin, wo andere beleidigt, verspottet oder misshandelt werden.

Alle guten Worte, die geredet werden, die das Leben schöner, leichter, heller machen, haben ihren Ursprung in dem einen Wort Gottes, das in Jesus Mensch geworden ist. Wenn wir dieses eine Wort aufnehmen, wenn wir es nicht hören, um es sogleich wieder zu vergessen, sondern, wenn wir uns von diesem Wort ansprechen und verändern lassen, dann gibt er uns „Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben“. Und dann dürfen wir auch darauf hoffen und Gott darum bitten, dass er alle Spaltungen überwindet und die Christen wieder mit einer Stimme sprechen.

MIchael Tillmann

 

aus: Botschaft heute, 11-2025, S. 441

 

Wiedereintritt: "Hier gehörst du hin, hier bist du willkommen"

Es ist ein schmerzlicher Negativtrend: Die Zahl der Kirchenaustritte im Bistum Augsburg ist im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr von knapp 7.000 auf etwa 9.500 gestiegen. Demgegenüber gibt es aber auch viele Menschen, die wieder in die Kirche eintreten.

Viele merken erst Jahre oder Jahrzehnte später, dass ihnen etwas fehlt. Wir haben eine Frau getroffen, die nach 43 Jahren wieder zurückgekehrt ist und nun sagt: "Es geht mir so gut, wie nie zuvor in meinem Leben."

Wir sind für Sie da, wenn es um "katholisch werden", die Taufe und Firmung von Erwachsenen, den Eintritt oder Wiedereintritt in die katholische Kirche geht oder wenn Sie über Fragen zum christlichen Glauben und zur Spiritualität reden wollen.

Wir freuen uns auf Sie!